Die von der Arbeitsgemeinschaft Physikalische Analytik und Messtechnik (ARGE PhAM) unter der Projektleitung von Dipl.-Ing. H. W. Gabriel angenommene Belastung des Bodens der Elbmarsch bei Tespe mit Partikeln aus der Produktion von Kernbrennstoffen veranlasste das Niedersächsische Umweltministerium das Niedersächsische Landesamt für Ökologie (NLÖ) eigene Untersuchungen durchzuführen. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in dem "Bericht über die Sonderuntersuchung der Belastung des Bodens der Elbmarsch mit Alphastrahlern" vom 13.02.2001 zusammengestellt.
(Downloadmöglichkeit des Berichtes in der Infospalte)
Dr. Helga Dieckmann und Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake nahmen zum "Bericht über die Sonderuntersuchung der Belastung des Bodens der Elbmarsch mit Alphastrahlern" des NLÖ mit einem Bericht an die Expertenkommission Leukämie des Landes Schleswig-Holstein und die AG Belastungsindikatoren beim Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales Stellung. Dieser Bericht wurde in "Strahlentelex und Elektrosmog" Nr. 340 -341, 15. März 2001, S. 3 - 5 veröffentlicht.
Zu dem Bericht von Dr. Helga Dieckmann und Prof. Dr. Inge Schmitz-Feuerhake wurde Seitens des NLÖ von Dr. Wolfgang Städe am 23.03.2001 Stellung genommen.
(Downloadmöglichkeit der Stellungnahme in der Infospalte)
Die ARGE PhAM nahm zum "Bericht über die Sonderuntersuchung der Belastung des Bodens der Elbmarsch mit Alphastrahlern" des NLÖ mit einem Bericht aus Anlass der 8. Sitzung des Ausschusses "Strahlenschutz bei Anlagen" der Strahlenschutzkommission am 18.04.2001 Stellung.
Zu diesem Bericht der ARGE PhAM wurde Seitens des NLÖ von Dr. Wolfgang Städe am 22.05.2001 Stellung genommen.
(Downloadmöglichkeit der Stellungnahme in der Infospalte)
Zur Information der IPPNW "Radioaktivität in Elbmarsch und Elbgeest", Untersuchungen der ARGE PhAM im Auftrage der IPPNW (Bericht SH/NS/ELB3 der ARGE PhAM vom 20.06.2001) wurde das NLÖ mit Erlass des Niedersächsischen Umweltministeriums aufgefordert Stellung zu nehmen.
(Downloadmöglichkeit der Stellungnahme in der Infospalte)
Die Kritik an den vom NLÖ eingesetzten Verfahren der Messtechnik (Alpha- und Gammaspektrometrie, Messungen der Kontamination, Bestimmung von Tritium, Untersuchung der Partikel) wird vom NLÖ zurückgewiesen. Weiterhin wird beschrieben, dass die vom NLÖ eingesetzten Verfahren die von der ARGE PhAM vermuteten hohen Kontaminationen mit den Betastrahlern Tritium und Plutonium-241 sowie mit Kernbrennstoffpartikeln (Plutonium, Americium, Curium) sicher ausschließen. Es wird daraufhin gewiesen, dass Seitens der ARGE PhAM keine belastbaren Messergebnisse vorgelegt wurden.