Die Dämme an der Hase zwischen dem Schützenhofwehr in Quakenbrück und der ehemaligen Schleuse II in Badbergen werden zur Zeit genau untersucht: "Es geht um die Standsicherheit auf einer Strecke von etwa sechs Kilometern", sagte Ralf Jaspers vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Cloppenburg. Mitarbeiter einer Ingenieurgemeinschaft aus Dresden und Witten sind in den kommenden Tagen und Wochen an der Hase unterwegs und untersuchen unter anderem den Dammaufbau. Dabei haben sie ein Bohrgerät im Gepäck. Das Ziel der Untersuchung: "Wir brauchen fundierte Kenntnisse zum Aufbau der Dämme und somit zur Standsicherheit", betont Jaspers. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bäume und Sträucher auf und an den Dämmen. Im Ergebnis der so genannten Standsicherheitsbetrachtung werde aufgezeigt, wo der Bewuchs erhalten werden kann und wo Bäume, Sträucher sowie sonstiger Aufwuchs aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen.
Die Dämme der Hase schützen die Anlieger vor Hochwasser: Der NLWKN hat die Sicherheit der Anlagen stets im Blick. Jaspers: "Deshalb bitten wir die betroffenen Anlieger und Grundbesitzer, den Mitarbeitern der beauftragten Ingenieurgemeinschaft den Zutritt zu den Dammabschnitten zu erleichtern".