Sumpfwälder sind Wälder nasser Standorte, die nicht auf Moorböden und außerhalb von Auen stocken. Abhängig von den Wasserverhältnissen können sie teils Auwäldern, teils Bruchwäldern ähneln. Außerdem werden auch bestimmte Ausprägungen von Quellwäldern auf Niedermoor mit auwaldähnlicher Krautschicht zu den Sumpfwäldern gerechnet.
Beispiele für Sumpfwälder sind nasse Eichen-Hainbuchenwälder (mit Nässezeigern, wie Sumpf-Segge, Sumpf-Pippau, Bach-Nelkenwurz oder Echtem Mädesüß in der Krautschicht) sowie Erlen- und Eschenwälder in staunassen Mulden, Quellbereichen oder an sickernassen Hangfüßen.
Sumpfwälder treten oft kleinflächig innerhalb anderer Wälder auf und sind dann ab ca. 200 m² Größe geschützt, quellige Sumpfwälder als Quellbereiche auch bei geringerer Größe.
Zur Gefährdung von Sumpfwäldern siehe Bruchwälder.