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Pfad  >  Home  >  Naturschutz  >  Förderprogramme  >  LIFE  >  Westl. Dümmerniederung
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LIFE
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Westl. Dümmerniederung
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Weiterführende Links zum Thema "Dümmer":
LIFE-Projekt Dümmer
Allgemeine Info zum LIFE-Projekt
Kurzportrait Dümmerniederung
Schutzbestrebungen des Landes Niedersachsen
Flächenankauf
Wiedervernässung
Einzäunungen/Grünlandansaat
Spezialmaschinen
Wegesperrung
Öffentlichkeitsarbeit
Vogelbestände
Informationsmaterialien über die LIFE Projekte
Hier können Sie das Faltblatt und die Broschüre im pdf-Format herunterladen:
Faltblatt über das LIFE-Projekt (Dateigröße: 850 KB)
Broschüre (12-seitig) über die LIFE-Projekte (Dateigröße: 1,4 MB)
Links to further information about "Dümmer":
LIFE-project Dümmer
General information about the LIFE project
Brief description about Dümmer lowlands
Conservation efforts in the federal country of Lower Saxony
Land purchase
Wetland restoration
Fencing and converting agricultural land to pastures
Special machines
Quiet zone and blocked pathways
Public relation
Breeding and resting birds
Information materials about the LIFE-project
 Please download the flyer or the brochure as pdf-file:
Flyer about the LIFE-projects (size: 850 KB)
Brochure about the LIFE-projects (size: 1,7 MB)
Spezialmaschinen
Ballenpresse für den Einsatz auf sehr nassen Flächen

 

Die Bewirtschaftung von nassen Grünlandflächen erfordert spezielle Maschinen und Geräte, um die empfindliche Grasnarbe zu schonen. Während der Projektphase wurde daher verschiedene Spezialmaschinen angeschafft, die sich bei der Bewirtschaftung der nassen Flächen bestens bewährt haben.

Wiesenwalze

Gleich zum Projektbeginn wurde eine Wiesenwalze beschafft. Vorzugsweise im Herbst werden damit etwa 100-200 ha Flächen gewalzt, um Grasnarbenverletzungen, die durch Viehtritt oder durch Fahrspuren verursacht wurden, zu schliessen. 

 

Wiesenwalze

 

Ballenwagen mit Spezialbereifung

Auf den Nasswiesen führt der Abtransport von Rundballen oftmals zu Spurschäden, da die meisten Betriebe nicht über entsprechend bereifte Anhänger verfügen. Deshalb wurden zu Projektbeginn zwei Ballenwagen mit Spezialbereifung beschafft, um diese zum Abtransport an die Pächter unentgeltlich auszuleihen. Auch im voll beladenen Zustand werden selbst auf den sehr nassen Flächen keine Fahrspuren hinterlassen. Insgesamt sind die Hänger jährlich für den Abtransport des Heus von mehreren hundert ha Flächen im Einsatz.

 

Anhänger mit Breitreifen zum Abfahren von Heuballen auf nassen Flächen

 

Ballenpresse

Die Ballenpresse wird ausschließlich für Pflegearbeiten durch die Staatliche Moorverwaltung Weser-Ems genutzt. Sie wird nur auf schwierigsten Flächen verwendet, wo eine "landwirtschaftliche" Nutzung nicht mehr möglich ist. Das Gerät ist selbst auf den nassesten Flächen einsetzbar, ohne dort die Grasnarbe durch Spurrillen zu beschädigen. Jährlich werden durchschnittlich mehr als 1.000 Rundballen mit der Presse gefertigt. Dies entspricht einer Fläche von über 100 ha. In künftigen nassen Sommern wird das Gerät voraussichtlich noch auf sehr viel mehr Flächen zum Einsatz kommen (siehe Foto am Seitenanfang).

 

 

Heckschaufel

Zuletzt wurde im Dezember 2005 eine hydraulische Heckschaufel beschafft. Dieses Gerät wird zum Materialtransport bei Bedarf eingesetzt, z.B. zur Reparatur von Wegeteilstrecken, Wegeüberfahrten oder Tränkeplätzen.

 

Hydraulische Heckschaufel für Pflegemaßnahmen

 

Heckspiesse

Um einen schnellen Abtransport der Großballen von der Fläche wirtschaftlich organisieren zu können, wurden zwei Heckspieße für den Traktoranbau angeschafft.

 

Heckspieße im Einsatz

 

Mulcher

Außerdem wurde ein Mulcher beschafft, der z. B. zur Nachpflege nasser Flächen, zur mechanischen Bekämpfung von Problempflanzen oder in Bereichen mit wenig Aufwuchs eingesetzt wird. Vor allem kommt das Gerät  zur Pflege von Wegeseitenräumen, Grabenkanten etc. zum Einsatz. Im Spätsommer/Herbst wird auf Teilstrecken gemulcht, um einer fortschreitenden Weidenverbuschung, die den Offenlandcharakter gefährden würde, entgegenwirken zu können. Mit dem Mulcher werden jährlich insgesamt 40 laufende km Wegeseitenränder bzw. Grabenränder sowie weiterhin etwa 100 ha  Flächen bearbeitet.

 

Mulcher im Einsatz
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