Das Feuchtgebiet der Dümmerniederung besitzt eine internationale Bedeutung für den Naturschutz. Die vielfältigen natürlichen und naturnahen Lebensräume beherbergen eine große Zahl von Vogelarten (Röhricht-, Wat-, Wasser- und Wiesenvögel), die hier brüten, rasten oder überwintern.
Verschiedene Entwicklungen haben in der Vergangenheit dieses Vogelparadies stark gefährdet. Die Eindeichung des Dümmers 1953 hat unter anderem zu einer Trockenlegung und einer Intensivierung der Landwirtschaft in der Niederung geführt. Dies hat neben dem Torfabbau in angrenzenden Mooren zu einer starken Nährstoffbelastung der Gewässer geführt.
Das Land Niedersachsen hat 1987 entschieden, den Dümmer und seine angrenzende Niederung zu sanieren. Seitdem verbessert sich die Situation für den Naturschutz kontinuierlich durch zahlreiche Maßnahmen und Projekte.