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Betriebsgebäude und Stromversorgung

Auf dem Plateau mit der Höhenlage NN + 8,0 m wurde neben dem Randpfeiler Nord an der Gandersumer Seite das Betriebsgebäude errichtet. Aus dem Steuerstand mit einem ausgezeichneten Rundblick über das gesamte Bauwerk und das Fahrwasser wird das Bauwerk zentral gesteuert und überwacht. Die Schifffahrtsöffnungen werden zusätzlich durch elektronische Kameras überwacht. Die Nebenöffnungen sind für die Schifffahrt gesperrt. Die Schifffahrtswege können ungehindert befahren werden, bei Bedarf wird der Verkehr über Lichtsignale gelenkt.

Der gesamte Strombedarf liegt bei rund 8 MVA. Die Stromversorgung ist über drei 20 kV Leitungen jederzeit gesichert. Mit Ausnahme des Tores in der Hauptschifffahrtsöffnung können alle anderen Tore stromlos oder mit Batterieversorgung geschlossen werden. Alle Steuerungs- und Überwachungssysteme sind mindestens 2- fach redundant ausgelegt.

In der unteren Ebene liegen die Räume für die Energie-Einspeisung, Transformatoren, Niederspannung und Mittelspannung. Die Schleifringläufermotoren mit Stufenanlasser in den Strompfeilern werden mit 6 kV Kabeln versorgt. In der oberen Ebene befindet sich neben der Leitzentrale ein Informationsraum, der neben anderem für Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit und vom Einsatzstab genutzt wird. Der Einsatzstab ordnet die Schließung des Sperrwerkes an und überwacht die Einhaltung der Auflagen für den Aufstau der Ems für eine Schiffsüberführung.

Energieversorgung
Die Zufahrtsstraße wird gebaut und die Energieversorgung wird verlegt
Transformator
Ein Transformator der Stromversorgung wird im Betriebsgebäude eingebaut
Betriebsgebäude
Betriebsgebäude des Emssperrwerkes mit Informationshäuschen
Steuerstand
Blick in und aus dem Steuerstand des Emssperrwerkes
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