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Überregionaler Hochwassermeldedienst für Weser, Aller und Leine

Dass Wasser nicht nur Leben und Lebensräume schafft und erhält, sondern diese auch bedroht, ist den Verantwortlichen in der Niedersächsischen Landesregierung und beim NLWKN nicht erst seit dem Oder-Hochwasser 1997 oder dem Elbe-Hochwasser 2002 bekannt. Zumal es in Niedersachsen darüber hinaus viele weitere vom Hochwasser betroffene Regionen gibt, zum Beispiel entlang der Weser und der Leine. Um so wichtiger ist der überregionale Hochwassermeldedienst.

Um die vom Hochwasser betroffenen Bürger und Flussanlieger im Einzugsgebiet der Flüsse Weser, Aller und Leine rechtzeitig informieren zu können, tritt bei einer Überschreitung der Meldestufe 2 der Überregionale Hochwassermeldedienst zusammen. Er besteht aus Mitarbeitern der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, verteten durch die Wasser- und Schiffahrtsdirektion Mitte Hannover sowie den Vertretern des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Der Überregionale Hochwassermeldedienst ist für die Weitergabe der Wasserstände und der Hochwasservorhersage verantwortlich. Hierfür werden alle relevanten Daten der Dienststellen des Bundes, der Länder Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und des Deutschen Wetterdienstes gesammelt und ausgewertet. Diese Informationen werden anschließend an über 50 Institutionen - je nach Lage - zwischen drei und fünfmal pro Tag weitergeleitet.

Telefonische Auskünfte über die aktuellen Wasserstände, die Hochwasservorhersagen und die Gesamtsituation werden unter 0511/ 9115 - 3433 und -3555 erteilt. Der Überregionale Hochwassermeldedienst begleitet das Hochwassergeschehen so lange, bis sich die Hochwassersituation entspannt hat und eine weitere Gefährdung an den Flüssen Weser, Aller und Leine ausgeschlossen werden kann. Hier geht es direkt zum Hochwasserwarndienst.

Hochwasser 1998

Hochwasser 1998 an der Hase

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