NLWKN klar

Straßenverkehr wurde zwei Wölfen zum Verhängnis

Seit 2003 registrierte das Wolfsbüro 31 tote Wölfe in Niedersachsen / Presseinformation des NLWKN vom 3. Januar 2018



31 Wölfe wurden seit Anfang 2003 in Niedersachsen getötet, die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle (22 Tiere). Die jüngsten Fälle ereigneten sich in den Landkreisen Verden und Gifhorn.

Die A 27 wurde einem Wolf zum Verhängnis: Das Tier wurde am Dienstag gegen 4 Uhr morgens bei Kirchlinteln tot aufgefunden. Das Geschlecht ist noch unbekannt. Auf der Bundesstraße 4 zwischen den Ausfahrten Heidland und Gamsen wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Fähe gefunden. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei in beiden Fällen von einem Verkehrsunfall aus.

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird jetzt den Transport der beiden toten Wölfe zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)nach Berlin veranlassen. Das IZW untersucht die Kadaver, ermittelt die genaue Todesursache und stellt den Allgemeinzustand der Tiere fest. Zudem schickt das Institut Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Damit kann unter anderem ermittelt werden, zu welchem Rudel die Tiere gehörten. Nach Abschluss aller Untersuchungen wird das Wolfsbüro die Ergebnisse bekannt geben.

Weitere Informationen über tot aufgefundene Wölfe finden Sie hier:

http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wolfsbuero/totfunde/tote-woelfe-in-niedersachsen-142406.html

Artikel-Informationen

03.01.2018

Ansprechpartner/in:
Herma Heyken

NLWKN-Direktion
Pressesprecherin
Am Sportplatz 23
D-26506 Norden
Tel: +49 (0)4931/947-173
Fax: +49 (0)4931/947-222

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