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Stabsarbeit: Einsatzkräfte proben für Schadstoffunfall in der Nordsee

Koordinierte Stabsrahmen-Übung am Samstag in Aurich, Emden und Norden


Ein simulierter massiver Schadstoffunfall mit Öl auf der Ems im Bereich der Knock ist Gegenstand einer Stabsrahmenübung, die an diesem Samstag (10.11.) stattfinden wird. An der Übung an insgesamt drei Standorten in Norden, Aurich und Emden werden neben Vertretern von Stadt und Landkreis auch das Havariekommando Cuxhaven, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie drei Fachgruppen `Führung und Kommunikation` des Technischen Hilfswerks beteiligt sein.

„Ziel der Simulation ist es, die notwendigen Stabs- und Führungsstrukturen optimal auf die Bekämpfung einer entsprechenden Schadenslage an unseren Küsten vorzubereiten“, erklärt Dirk Oberliesen, Aufgabenbereichsleiter Schiffsbetrieb und Schadstoffunfallbekämpfung beim NLWKN in Norden. Bei einem großen Schadstoffunfall an der niedersächsischen Küste werden in der Regel die Zuständigkeiten des NLWKN und die der Landkreise und kreisfreien Städte gleichermaßen betroffen sein. Daher ist es wichtig, dass die dann erforderlichen Handlungsschritte und Vorgehensweisen bei den Einsatzkräften bekannt sind, um im Einsatzfall zielgerichtet und effektiv agieren zu können. Dieses Wissen soll in dieser Stabsrahmenübung weiter vertieft werden.

Unterstützt werden die zentralen ortsfesten Einsatzstäbe durch mobile Stabsstellen, welche durch die Fachgruppen `Führung und Kommunikation` des THW an den Standorten der jeweiligen Leitstellen in Emden und Aurich sowie beim NLWKN in Norden aufgebaut werden. Da es sich ausschließlich um eine Stabsrahmen-Übung handelt, werden keine Einsatzkräfte in das angenommene Schadensgebiet ausrücken. Sperrungen oder weitere Beeinträchtigungen sind deshalb nicht zu erwarten.

Presseinformation
Artikel-Informationen

08.11.2018

Ansprechpartner/in:
Achim Stolz, Carsten Lippe

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