NLWKN klar

Überwachte Anlagen und Umfang

InSitu Gamma Messung vor dem Kernkraftwerk Grohnde.
In-Situ Gamma Messung vor dem Kernkraftwerk Grohnde.

Mit Messprogrammen für den Routinebetrieb der Anlagen und für Störfall-/Unfallsituationen werden in Niedersachsen die im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke Emsland (KKE) und Grohnde (KWG), jeweils einschließlich Stand­ort­zwischenlager, das Transportbehälterlager und die Pilot­kondi­tionierungsanlage in Gorleben sowie die Brenn­ele­ment­­ferti­gungs­anlage in Lingen überwacht. Auch der Stillstandsbetrieb des Kernkraft­werks Unter­­­­weser (KKU) einschließlich des Standort­zwischenla­gers wird über­wacht. Weitere angepasste Überwachungs­maßnahmen erfolgen beim Rückbau der Kernkraftwerke Stade (KKS) und Lingen (KWL).

Der Mindestumfang der erforderlichen Maßnahmen zur Durchführung der Um­gebungs­über­wachung ist in der bundesweit geltenden „Richtlinie zur Emissions- und Immissions­überwachung kerntechnischer Anlagen (REI)" für den Genehmigungs­inhaber und die unab­hängige Messstelle verbind­lich festgeschrieben. Der konkrete Umfang der Messprogramme ist in den jeweiligen Umgangsgenehmigungen anlagen­­spezifisch festgelegt.

Folgende Maßnahmen der unabhängigen Messstelle werden in der REI jeweils in Ab­hängig­keit von der Anlagenart geregelt:

- Überwachter Umweltbereich (z. B. Luft / äußere Strahlung)
- Art der Messung (z. B. Gamma-Ortsdosis)
- erforderliche Nachweisgrenze
- Probenahme- bzw. Messorte (Anzahl und Anordnung)
- Art und Häufigkeit der Probeentnahme und Messungen (z. B. jährliche Auswertung)
- Bemerkungen (nähere Erläuterung der Maßnahmen)

Anhand der Vorgaben dieser bundesweit geltenden Richtlinie wurden für jede der überwachten kerntechnischen Anlagen konkrete Messprogramme für den Normal­betrieb und für Störfall-/Unfallsituationen festgelegt. Die Ergebnisse dieser regelmäßig durch­z­u­führenden Messprogramme werden in Berichten dokumentiert.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Kirsten Rupprecht

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
An der Scharlake 39
31135 Hildesheim
Tel: +49 5121 509-308

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