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Immissionsüberwachung

Die Berechnung der Strahlenexposition in der Umgebung setzt einerseits die einwandfreie Funktion der Überwachungsinstrumentierung voraus, andererseits die Richtigkeit der Modellannahmen für die Ausbreitungs- und Dosisberechnungen. Die Instrumentierung ist redundant ausgelegt und deckt auch mögliche Stör- und Unfälle ab. Die Ausbreitungsmodelle sind durch entsprechende Ausbreitungsexperimente verifiziert. Zusätzlich wird in Niedersachsen ein weiteres unabhängiges Online-Überwachungssystem eingesetzt. In der näheren Umgebung der Anlagen wird der Strahlungspegel (Ortsdosisleistung) durch fest installierte Sonden kontinuierlich überwacht. Diese Messinstrumente übertragen die Daten per Funk an die KFÜ-Zentrale. Bei erhöhten Werten wird alarmiert und die Sonden wechseln automatisch in einen Intensivbetrieb und übertragen ihre Messdaten im 10-Minuten Takt. Zusätzlich liefern Sonden aus dem bundesweiten Überwachungssystem Daten aus dem Umkreis der niedersächsischen Anlagen, die bei Bedarf ebenfalls im 10-Minuten-Rhythmus abgefragt werden.

Bundesamt für Strahlenschutz

Messsonde für die Ortsdososleistung
Messsonde für die Ortsdosisleistung
Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Dr. Kirsten Rupprecht

Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz
An der Scharlake 39
31135 Hildesheim
Tel: +49 5121 509-308

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